Ein perfekter Tag in Hamburg

Es muss nicht immer eine andere Stadt oder ein anderes Land sein. Auch ein Tag in der eigenen Stadt kann sich wie Urlaub anfühlen. Hamburg ist meine Wahlheimat und hat als Stadt sehr viel zu bieten. Sowohl kulturelle Sachen als auch tolle Parks, Einkaufsmöglichkeiten, viele Restaurants, einen Strand und einen Hafen.

Mit diesem Blogeintrag möchte ich Euch einen perfekten Sommertag in Hamburg vorstellen, den ich selbst Anfang Mai diesen Jahres mit meinem Freund erlebt habe. Vielleicht findet der Eine oder der Andere ja eine kleine Inspiration darin für den nächsten Tagesausflug.

Angefangen hat der Tag mit einem ausgiebigen und leckeren Frühstück im Café Frohlein in Winterhude. Das Café ist mein persönliches Lieblingscafé zum Frühstücken und Kuchen essen. Die Inhaberin ist sehr sympathisch und das Café an sich ist mit einem ganz eigenen Charme eingerichtet. Auf der Frühstücksspeisekarte findet man alles was das Herz begehrt: Von Pancakes, über Rührei bis zu Sandwiches. Nicht zu vergessen sind hierbei auch die leckeren Kuchen – ganz besonders der „Cheesecake-Brownie-Kuchen“, der eine Eigenkreation der Inhaberin ist. Eine zauberhafte Idee so eine Geschmacksrichtung zu kreieren. Es besteht allerdings eine große Suchtgefahr, wenn man diesen Kuchen erst einmal probiert hat! Danach wird man zum Wiederholungstäter 😉DSC01835DSC01843DSC01840 

Nach dem Frühstück ging es mit den Fahrrädern weiter an die Außenalster. Wer kein eigenes Fahrrad dabei hat, kann sich eins der vielen „Stadträder“ leihen. Eine sehr praktische Erfindung. In Hamburg gibt es zahlreiche Fahrradstationen, wo man sich die Räder leihen kann und diese auch wieder abgeben kann. Auf den Gehwegen um die Alster herum, war es bereits voll mit Spaziergängern und Joggern. Und auch auf der Alster selbst segelten schon einige Schiffe. Egal, ob man zum Joggen oder zum Spazieren gehen an die Alster kommt, es lohnt sich immer. Alternativ kann man sich auch gemütlich mit einer Picknickdecke auf die Wiesen drum herum setzen oder auf der extra abgegrenzten Grillwiesen grillen. Außerdem befinden sich einige nette Lokalitäten wie zum Beispiel das „Cliff“ oder das „Barca“ direkt an der Alster, die zum Verweilen bei einem Drink einladen. DSC01854.jpgUnsere Fahrradtour sollte an der Alster allerdings noch nicht beendet sein, so dass es weiter Richtung Övelgönne und dem Elbstrand ging. Man fährt auf der Strecke zwischen der Alster und Övelgönne an Planten & Bloom (einer großen Parkanlage), am Hafen und am Fischmarkt vorbei. Eine wirklich schöne Strecke.

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Tagestrip 22 km

In Övelgönne selbst, kommt man sich wie in einem Urlaubsörtchen vor. Die eigentliche Stadt liegt dann weit hinter einem. Falls man nicht mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann man auch mit einer Hafenfähre von den Ladungsbrücken aus, bis nach Övelgönne fahren. Zunächst kommen ein paar Restaurants und Cafés und danach folgt direkt der Elbstrand. Sandstrand in Hamburg. Herrlich! Es ist nicht ganz so, wie an der Ost- oder Nordsee aber trotzdem ein Urlaubsgefühl. Nach ein paar Metern durch den Sand und auf einem Holzsteg entlang, kommt man zur „Strandperle“. Bei der „Strandperle“ handelt es sich um ein kleines Bistro, das sowohl Getränke als auch Kleinigkeiten an Speisen verkauft. An sonnigen Tagen ist es dort sehr überfüllt, aber man kann sich gut mit einer eigenen mitgebrachten Decke ein paar Meter entfernt hinlegen. Dies haben wir auch gemacht: kühle Getränke von der „Strandperle“ geholt und uns dann in die Sonne gelegt. In dieser Position kann man gern ein paar Stunden verbringen. Als wir dort waren, war gerade die Einlaufparade der Schiffe für den Hamburger Hafengeburtstag. Wir konnten uns dieses Ereignis aus erster Reihe angucken. DSC01891.jpgGegen späten Nachmittag sind wir dann wieder aufgebrochen und sind Richtung Portugiesen Viertel gefahren. Dort gibt es zahlreiche Fischlokalitäten, aber auch Pizzerien und Tapas-Restaurants. Mein kleiner Geheimtipp ist dort das Restaurant „A Varina“. Ein recht kleines Restaurant in einer Nebenstraße. Die Speisen sind dort sehr lecker. Dort serviert der Inhaber auch noch selbst. Eine richtige Außenterrasse gibt es leider nicht aber wir fanden es auch nicht schlimm nach einigen Sonnenstunden drinnen zu sitzen. Eine Speisekarte ist in diesem Lokal überflüssig, da der Inhaber einem gern aufzählt, welche Speisen er gerade frisch da hat.

Wer danach noch Lust auf einen Cocktail zum Abend hat, kann noch ins „Clouds“ fahren. Diese Bar befindet sich in der obersten Etage der Tanzenden Türmen auf Sankt Pauli. Im Sommer gibt es dort eine große Außenterrasse, von der aus man in alle Richtungen über Hamburg gucken kann. Ein herrlicher Ausblick, den man unbedingt mal gehabt haben sollte. Wir haben diesen Punkt allerdings bei unserer Tour ausgelassen und sind stattdessen lieber nach hause geradelt und haben es uns auf dem Balkon gemütlich gemacht. Auch immer eine gute Idee an einem lauen Sommerabend!

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